Verbundprojekt: Digitalisierte Dienstleistungen im Bereich der Ernährungsberatung von Personengruppen mit erhöhten gesundheitlichen Risiken bei Fehlernährung (DiDiER)

Laufendes Projekt (01.08.2016 – 31.07.2019)

Kurzbeschreibung

Das zentrale Ziel des Projekts ist es, die Beratungsqualität von Dienstleistern nachweislich zu verbessern. Hierzu wird erforscht, ob und wie digitale Technologien wie Apps und personalisierte Datenbanken Dienstleistungsprozesse im Bereich der Ernährungsberatung zum Vorteil von Patienten und Beraterinnen verändern können. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse sollen auch auf andere Dienstleistungen im Bereich der Gesundheitswirtschaft oder auf andere Beratungstätigkeiten angewendet werden können.

Dabei geht es vor allem um eine Verbesserung der Arbeitssituation der Beraterinnen bzw. der Dienstleistungserbringer sowie um eine Verbesserung der Mitarbeit der Patienten (compliance). Personenbezogene und komplexe Dienstleistungen können immer nur unter Mitwirkung der Dienstleistungsnehmer entstehen. In diesem Zusammenhang stellen sich daher Fragen nach der Realisierbarkeit von Verbesserungen durch die Nutzung digitaler Technologien sowie nach möglichen neuen Anforderungen an den Datenschutz.

Initial analysiert das iso die Interaktionssituation zwischen Beraterinnen und Patienten, um auf dieser Basis Anforderungen an eine Implementierung digitaler Technologien in den Beratungsprozess und deren Auswirkungen untersuchen zu können. Außerdem wird ein Konzept erarbeitet, welches die beiden in der Dienstleistungsforschung bislang weitgehend unverbundenen Forschungsstränge der Interaktionsarbeit und des Service Engineering in eine produktive Beziehung setzen soll.