18. September 2026 | 10.00 – 14.00 Das saarlandweite Modelprojekt SEBDem ist beim „Memory Walk“ in Saarlouis dabei und freut sich auf den Austausch mit Menschen mit Demenz, Angehörigen, Fachkräften und allen Interessierten.

Der Memory Walk bietet dafür genau den richtigen Rahmen: Mit Informationsständen und Mitmachaktionen lädt die Veranstaltung dazu ein, sich über das Thema Demenz zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen. Menschen mit und ohne Demenz, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte setzen gemeinsam ein Zeichen für mehr Verständnis, Begegnung und Teilhabe. Mit dabei ist auch SEBDem – Sektorenübergreifender Einsatz gewohnter Betreuungskräfte für Demenzkranke im Krankenhaus.

Denn gerade ein Krankenhausaufenthalt kann für Menschen mit Demenz eine große Herausforderung sein. Fremde Räume, ungewohnte Abläufe und immer wieder neue Bezugspersonen können verunsichern und Stress auslösen.

Genau hier setzt SEBDem an: Das Projekt erprobt einen neuen Versorgungsansatz, bei dem vertraute Betreuungskräfte aus dem häuslichen Umfeld Menschen mit Demenz auch während ihres Krankenhausaufenthalts begleiten. Die bekannten Bezugspersonen können Orientierung geben, Sicherheit vermitteln und dabei helfen, die ungewohnte Situation besser zu bewältigen.

Das Projekt wird unter Federführung der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser im Saarland gemeinsam mit dem iso-Institut, der Saarländischen Pflegegesellschaft, der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und der IKK Südwest umgesetzt.

Unterstützt wird SEBDem außerdem von zahlreichen Kooperationspartnern, darunter die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, das Saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, die Saarländische Krankenhausgesellschaft und die Ärztekammer des Saarlandes.

SEBDem ist im gesamten Saarland aktiv: Alle saarländischen Krankenhäuser und mehr als 40 ambulante Dienste beteiligen sich an dem Modellprojekt.

Beim Memory Walk sind wir mit einem eigenen Stand vor Ort. Dort möchten wir zeigen, wie diese neue Form der Begleitung funktionieren kann, Fragen beantworten und vor allem mit den Menschen ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf viele Begegnungen, spannende Gespräche und einen lebendigen Austausch rund um eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz.

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