„Vorhaben zur Analyse der Barrierefreiheit an bayerischen Krankenhäusern“

Laufzeit: 01.12.2020 – 01.03.2022

Barrierefreiheit an bayerischen Krankenhäusern

Barrierefreiheit erhält in modernen Gesellschaften, die soziale Teilhabe und Inklusion in den Fokus rücken, eine zunehmende Bedeutung. Auch Krankenhäuser sind zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, die Umgebung so zu gestalten, dass sich Patientinnen und Patienten mit Einschränkungen – möglichst ohne fremde Hilfe – zurechtfinden können. Dabei betreffen die notwendigen Anpassungen vielfältige Aspekte: nicht nur Mobilitätseinschränkungen sind zu berücksichtigen, sondern beispielsweise auch Probleme, die sich aus einer mangelnden Seh- oder Hörfähigkeit oder aus kognitiven Defiziten ergeben.

Ziel des Vorhabens unter Federführung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden ist eine Bestandsaufnahme zur Umsetzung von Barrierefreiheit in den Bayerischen Krankenhäusern. Um die komplexen Anforderungen zu bewältigen, ist das Projekt interdisziplinär angelegt und kombiniert Fachwissen aus den Bereichen Architektur, Sozialwissenschaft und Medizintechnik. Im Ergebnis sollen Handlungsempfehlungen zur Etablierung von Barrierefreiheit in Krankenhäusern erarbeitet werden.

Der Aufgabenbereich des iso-Instituts umfasst in erster Linie die Planung und Umsetzung einer Vollerhebung in den rund 400 Bayerischen Krankenhäusern. Die Kliniken werden zu ihrem Verständnis von Barrierefreiheit, zum Stand der Umsetzung und zu förderlichen bzw. hemmenden Umsetzungsfaktoren befragt. Dazu wird auf der Basis einer zuvor von den Kooperationspartnern durchgeführten Exploration ein schriftlicher Fragebogen entwickelt, in dem die wichtigen Dimensionen von Barrierefreiheit abgebildet werden.

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Projektlaufzeit:

01.12.2020 – 01.03.2022

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Gefördert durch:

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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Projektträger:

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Projektleitung:

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Projektmitarbeiter*innen:

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Kooperationspartner:

Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden; Dr. Ing. Birgit Dietz, Bayerisches Institut für alters – und demenzsensible Architektur