„PerHeart: Personalized ICT solution to reduce re-hospitalization rates in heart failure elderly patients

Laufzeit: 01.9.2020 – 31.08.2023

Arbeitsfelder: Innovative technikgestützte Dienstleistungen / Versorgungsinnovationen in Gesundheit und Pflege

 

Herzinsuffizienz (HI) ist die häufigste Einzeldiagnose für Klinikeinweisungen und gehört zu den häufigsten Todesursachen. Die Mehrheit der Erkrankten ist älter als 65 Jahre, wobei die demografische Entwicklung und die verbesserten Überlebenschancen bei kardiovaskulären Erkrankungen die Bedeutung der Herzinsuffizienz als Belastung des Gesundheitssystems künftig noch verstärken wird. Hinzu kommt eine sehr hohe Rate von perHeart2Wiedereinweisungen (Rehospitalisierung) dieser Patient*innen. Die Verringerung von Wiedereinweisungen zur stationären Behandlung ist demnach eine wichtige Aufgabe zur Entlastung des Gesundheitssystems.

Hier setzt das europäische Projekt PerHeart an: Durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) soll die Gesundheitsversorgung von HI-Patienten nachweislich verbessert und die Rehospitalisierungsrate der Betroffenen signifikant verringert werden. Der patient*innenzentrierte Ansatz berücksichtigt hierbei Aspekte der personalisierten Medizin (prädiktiv, präventiv, personalisiert und partizipativ). Das länderübergreifende und interdisziplinäre Projektkonsortium (Rumänien, Polen, Italien, Dänemark, Ungarn und Deutschland) entwickelt in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit anhand von Pilotstudien eine benutzerzentrierte IKT-Plattform, welche mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz KI kontinuierlich an die beiden Nutzergruppen (Patient*innen und Versorgungsdienstleister) angepasst wird. Unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer und sozioökonomischer Faktoren soll die Interpretation und Vorhersage von Herzinsuffizienz erleichtert und gleichzeitig eine gezielte Intervention zu unterstützt werden. Das iso-Institut ist bei der Projektumsetzung neben der Anwendung sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden zur Datenerhebung auch für die Entwicklung eines Kriterienkataloges für die Darstellung der ethischen, sozialen und rechtlichen Implikationen (ELSI) verantwortlich. Die in der Projektarbeit gewonnenen Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Anforderungen der europäischen Union an Forschung und Technologieentwicklung sollen im Rahmen der Responsible Research and Innovation (RRI) nutzbar gemacht werden.

 

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Projektlaufzeit:

01.9.2020 – 31.08.2023

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Gefördert durch:

ERA PerMed

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Projektträger:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

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Projektleitung:

Kathrin Bierwirth

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Projektmitarbeiter*innen:

Dr. Thorsten Lunau

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Kooperationspartner:

  • Centrul IT pentru Stiinta si Technologie SRL (CITST)
  • Medical University of Warsaw (MUW)
  • ECOTOPIAS (ECO)
  • Warsaw University of Technology (WUT)
  • Bay Zoltán Nonprofit Ltd. for Applied Research (BZN)
ERA PerMed
DLR_Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Centrul IT pentru Stiinta si Technologie SRL (CITST)
Medical University of Warsaw (MUW)
Warsaw University of Technology (WUT)
Bay Zoltán Nonprofit Ltd. for Applied Research (BZN)
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