mobisaar - Mobility for all

Project Duration: 01.11.2015 - 30.04.2021

There can be no participation in social life without mobility through public transport. Even if the goal of the equality of living conditions is increasingly being questioned, nonetheless, the government is still responsible to offer and to supply public transportation for its citizens. In view of demographic change, mobility cannot be guaranteed in the long term by building and maintaining new roads alone. As a matter of fact, local public transportation must also be ensured in rural areas - not to mention the ecological and social benefits that public transportation bring. In an ageing society like ours, elderly persons must be able to go from A to B, especially if they no longer own a private car. Yet, mobility in general does not only apply to old people. In fact, persons with mobility impairments also have a right to use local public transport. Furthermore, from 1.1.2021 there will be a legal entitlement to accessibility in local public transport.

With its concept written by the iso-Institut, the project “mobia” that precedented With its concept written by the iso-Institut, the project “mobia” that precedented “mobisaar” was awarded in 2015 the prize of "Innovative Regions and Municipalities in Demographic Change (Innovakomm)". The partners of the mobisaar network received a total funding of €4.77 million to develop an innovative mobility system by the end of 2020 for the entire Saarland. The goal of this funding was to develop a mobility system that would later be able to function without (or only with minimal) public funding.

Dabei nahmen wir Ergebnisse des 2014 abgeschlossenen Vorhabens „Mobia“ (Mobil bis ins Alter) auf, in dem ein technologiegestützter Service für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Saarbrücken entwickelt und erprobt wurde. Die hier entwickelte Kombination aus Dienstleistung und Technologie baute für über 60 Kunden ein Jahr lang Barrieren im ÖPNV durch zielgerichtete Begleitung ab. In „mobisaar“ wurden neben Beschäftigten des öffentlich geförderten Arbeitsmarktes auch Ehrenamtliche und spontan freiwillige Lotsen Begleitdienste übernommen, um diese auch in größeren Zeiträumen und auch im ländlichen Raum anbieten zu können. Hierzu wurden die bereits vorhandenen „Apps“ weiter um- und ausgebaut, so dass sie das gesamte Saarland abdeckten, offene Schnittstellen zu diversen anderen Diensten boten und es erlaubten, die unterschiedlichen Typen von Mobilitätslotsen mit ihren unterschiedlichen Qualifikationen in den Dienstleistungsprozess zu integrieren. Im mobisaar-Call-Center, das diese Dienstleistungen saarlandweit bereitstellte, hatten die Fahrgäste die Möglichkeit, über multimodale Zugangswege den Service der Lotsen zu bestellen. Die für den öffentlichen Raum und auch für den ÖPNV gesetzlich geforderte Barrierefreiheit wurde durch das Vorhaben nicht ersetzt, sondern ergänzt, insbesondere auch für diejenigen Menschen, die aufgrund fortgeschrittenen Alters oder eingeschränkter Mobilität Unterstützung im ÖPNV brauchen. Nach Abschluss des BMBF-Vorhabens wird mobisaar mit Unterstützung des saarländischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr weitergeführt.

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Project Duration:

01.11.2015 – 30.04.2021

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Project Lead:

Jana Rößler, Ass. iur.

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Project Staff:

Dr. Volker Hielscher, Dr. Sascha Roder, Marion Schumacher, M.A., Kathleen Schwarz, M.A.

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Project Homepage:

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Project Facebook Page:

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Publications:

  • Roder, Sascha; Schwarz, Kathleen (2021): Ein Mobilitätsprojekt mit Zukunft. In: stadtverkehr, 4/2021, 66. Jahrgang. S. 18-21.
  • Rößler, Jana; Hielscher, Volker; Roder, Sascha (2021): Räumliche, berufliche und soziale Barrieren überwinden – Teilhabeaspekte in einem Mobilitätsprojekt. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. (NDV) 07/2021. S. 361-365.

  • Bieber, Daniel; Schwarz, KathleenSchumacher, Marion (iso-Institut) (2018): Dokumentation: Zweite bundesweite Fachtagung der Begleitservices im Öffentlichen Personennahverkehr. Wie ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen durch Begleitung mobiler werden. 1. Auflage, Juni 2018, Saarbrücken: iso-Institut.

  • Rekrut, Maurice; Alexandersson, Jan; Britz, Jochen; Tröger, Johannes; Bieber, Daniel; Schwarz, Kathleen(2018):“‚mobisaar‘ – a technology-based service providing mobility for everybody in public transport.“ Elena Urdaneta, and Brian Worsfold. Eds. Ideas, Products, Services… ‚Social Innovation‘ for Elderly Persons. Lleida: Edicions i Publicacions de la Universitat de Lleida, 2018. 147-157. [ISBN 978-84-9144-106-9].
  • Bieber, Daniel; Spanachi, Florin (2017): Mobilität für Alle: Begleitdienste im ÖPNV. Begleitdienste im ÖPNV als Möglichkeit zur Steigerung der Lebensqualität für mobilitätseingeschränkte Menschen. In: Der Nahverkehr. Öffentlicher Personenverkehr in Stadt und Region. Heft 1+2, S. 17-19, Februar 2017.
  • Über die Ergebnisse von Mobia (2011-2014) informiert das Buch, das der Verbund erarbeitet hat: Daniel Bieber; Kathleen Schwarz (Hrsg.) (2016): Mobilität für Ältere. Dienstleistungen für den ÖPNV im demografischen Wandel. Saarbrücken: iso-Institut. Zu bestellen unter: kontakt@iso-institut.de
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