Wissenschaftliche Aufbereitung der deutschen Stichprobe der Europäischen Unternehmenserhebung über neue und aufkommende Risiken (ESENER) aus den Jahren 2009, 2014 und 2019 (F2532)

Laufendes Projekt - Laufzeit: Januar 2022 - September 2023

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erforscht Bedingungen und Entwicklungen innerhalb der Erwerbsarbeit, um Erwerbstätige heute und in Zukunft bestmöglich zu schützen und zu fördern. Herausforderungen der gegenwärtigen Forschung und Politikberatung der BAuA in diesem Themenfeld bestehen u. a. (1) in Bezug auf die Arbeitsschutzpraxis kleiner Betriebe, (2) in Bezug auf den betrieblichen Umgang mit psychosozialen Risiken der Arbeit und (3) in Bezug auf hemmende und fördernde Bedingungen von Arbeitsschutzmaßnahmen bei ortsflexiblen und digitalisierten Arbeitsplätzen.

Daten der „Europäischen Unternehmenserhebung über neue und aufkommende Risiken“ (ESENER, siehe https://osha.europa.eu/de/facts-and-figures/esener) bieten die Möglichkeit, die Wissensbasis zur betrieblichen Präventionspraxis zu festigen und in Bezug auf die o.g. drei Themenbereiche auszubauen. Für die wissenschaftliche Auswertung dieser Daten wurde das iso-Institut beauftragt.

Die Daten aus den ESENER-Erhebungen liegen mittlerweile aus drei Wellen vor. Maßnahmen und betriebliche Umsetzungsbedingungen können daher im Zeitvergleich analysiert und etwaige Trends und Zusammenhänge identifiziert werden. Zudem erlauben die ESENER-Daten auch EU-vergleichende Analysen, so dass Befunde für Deutschland auch im Vergleich mit Befunden aus anderen EU-Ländern bewertet und diskutiert werden können.

Die mit diesem Vorhaben angestrebte Bearbeitung von Fragestellungen zur Arbeitsschutzpraxis kleiner Betriebe, dem Umgang mit psychosozialen Risiken der Arbeit und Einflussgrößen auf Arbeitsschutzmaßnahmen bei ortsflexiblen und digitalisierten Arbeitsplätzen hat zum Ziel, Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Arbeitsschutzsystems umfassender und integrierter ausrichten zu können. Darüber hinaus soll mit dem Vorhaben zu einer Erhöhung der Sichtbarkeit von Forschung zu Einflussgrößen auf die Präventionspraxis in der Forschungslandschaft beigetragen werden.

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Projektlaufzeit:

Januar 2022 – September 2023

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Auftraggeber:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

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Projektleitung:

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Projektmitarbeiter*innen:

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